Narbensalbe: Neue und alte Narben weniger sichtbar machen

Narbensalbe und andere Helfer werden von Ärzten zur Nachbehandlung von Narben empfohlen - Profitieren Sie von unseren Erfahrungen mit den effektivsten, risikoärmsten und zugleich kostengünstigsten Methoden.

Erfahren Sie mehr über die Ursachen von Narben und die verschiedenen Narbentypen. Lesen Sie zudem, wie Sie Hautverletzungen am besten behandeln und die Narbenbildung verringern.

Narbensalbe hilft Narben

Information: Wenn die Wundheilung abgeschlossen ist beginnt die Narbenbehandlung TIPP: Sie benötigen Hilfe? - Chatten Sie mit uns!


Unsere besten Narbensalben

Empfehlung

Modell

Bewertung

Zum Anb​ieter

1

Testsieger

Develle Narben-Serum

  • Bestes Hautbild nach 2 Wochen
  • Beste Preis-Leistung
  • Elastischere Narbe
  • Natürliche Inhaltsstoffe

Anwendung:

Hautbild:

Inhaltsstoffe:

Preis:

"Erstaunlich gutes Hautbild nach bereits 2 Wochen. Auch die Straffheit der Haut ist deutlich reduziert."

Preis: € 49,99

2

KELO-cote Narbe gel

Kelo Cote Silikon Narben Gel

  • Wirkt Schützend
  • Kann die  Narbe elastischer machen
  • Enthält Silikon

Anwendung:

Hautbild:

Inhaltsstoffe:

Preis:

"Wirkt vor allem schützend und ist gut bei alten Narben."

Preis: € 29,96

3

NewGel+ E Silikon-Gel 30ml Test

NewGel+ E Silikon-Gel

  • 100 % Silikon
  • Angereichert mit Vitamin E (Feuchtigkeitsspendent)
  • Sehr gut für Narben im Gesicht und Aknenarben

Anwendung:

Hautbild:

Inhaltsstoffe:

Preis:

"Hoher Preis aber dafür auch mit dem Develle Narben-Serum die besten Resultate."

Preis: € 88,30

4

bepanthen narbengel narbensalbe

Bepanthen Narben-Gel mit Massage Roller

  • Massage hilft das Gewebe zu dehnen
  • Enthält Silikon
  • Enthält Dexpanthenol (Feuchtigkeitsspendent)

Anwendung:

Hautbild:

Inhaltsstoffe:

Preis:

"Gut bei jungen Narben! Der Narbenroller desensibilisiert und hilft der Haut bei der Heilung."

Preis: € 20,64

5

contratubex test

Contratubex Gel

  • Gute bei optisch auffälligen Narben
  • Narben können beweglicher werden
  • Gut bei großflächiger Anwendung

Anwendung:

Hautbild:

Inhaltsstoffe:

Preis:

"Kann äußerst  efektiv bei auffälligen Stellen sein. Wirkt gegen Entzündungen und ist für große Narben geeignet"

Preis: € 32,70

Top 5 Einzelberichte

Weitere im Test

Hier finden Sie detailliertere Berichte über die besten 5.


Unsere Empfehlung

Unser Testsieger

Dieses Ergebnis wurde mit diesem Produkt erreicht

Die beste Salbe ist die die einem hilft. In unserem Versuch war es die Narbensalbe von Develle Cosmetics.

Je nach Anwendungsfall kann es auch die medizinische Contratubex sein oder Dermatix. Gerade Dermatix und Contratubex können am Anfang sehr gut sein vorausgesetzt betroffene Haut juckt stark und schmerzt.

Es kann auch sein das Narbencremes, Narbengels oder Narbenpflaster für Ihre Narbenbehandlung ausreichen.

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Häufig gestellte Fragen & Informationen

Warum sollte man es ausprobieren?

Dass im Laufe des Lebens Narben entstehen, lässt sich kaum verhindern. Sie bleiben nach dem Ausheilen einer Hautverletzung durch einen Unfall oder eine Operation als eine unangenehme Erinnerung zurück. In der Regel schränken die Hautmale den Betroffenen nicht ein.

Je nach Ausdehnung und Lage können Narben jedoch ein kosmetisches Problem darstellen oder zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Um diese zu verringern, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Die risikoärmste und zugleich kostengünstigste Methode ist das Auftragen einer Narbensalbe oder eines Narbengels.

Die in enthaltenen Wirkstoffe unterstützen die Heilungsprozesse der Haut auf vielfältige Weise. Mit der Zeit verkleinern sich Narben, werden blasser und flexibler und geschmeidig.

Ab wann kann man Salben benutzen?

Grundsätzlich sollte dies auch mit dem Arzt besprochen werden. Der Arzt hat in der Regel nichts gegen eine Anwendung wenn:

  • Die Fäden gezogen sind und die Narbe geschlossen ist
  • Nässeln der Haut ist ausgeschlossen
  • Keine gestörte Narbenbildung vorliegt
  • Die umliegende Haut gesund ist
Anwendung

Information: Salbe hilft unter anderem bei Aknenarben

Was bewirkt eine gute Salbe? 

Narben können sich unangenehm Anfühlen, Bewegungseinschränkungen machen und für Lymphrückstau sorgen, aber auch ihr Anblick ist vielen Menschen äußerst unangenehm. Eine gute Narbensalbe (hier geht’s zur unserer Empfehlung) kann zumindest auf zwei dieser Probleme einwirken und teilweise für deutlich mehr Lebensqualität sorgen.

Eine Narbensalbe kann die Narbe geschmeidiger und flexibler machen, wodurch manchmal auch die Schmerzen geringer werden können. Auch kosmetisch kann für eine deutlich reduzierte Sichtbarkeit gesorgt werden.

Die Narbe kann deutlich weicher und entspannter werden und auch die Farbe der Narbe kann durch verschiedene Inhaltsstoffe (wie z.B. Rizinusöl) deutlich der eigentlich Hautfarbe angeglichen werden.

Hilft Narbensalbe bei alten Narben

Ja es hilft. Wir haben es an einer mehr als 20 Jahre alten Narbe probiert. Lesen Sie dazu diesen Bericht.

Wie lange kann man sie verwenden?

Eine Narbe braucht viel Zeit um gut auszuheilen. Deswegen ist unser Tipp eine Anwendung, die mindestens 3 Monate lang ist. Dabei sollte die Narbe mehr als 12 Stunden mit den Wirkstoffen versorgt sein.

Sollte der Grund einer Behandlung kosmetisch sein: Die verringerte Auffälligkeit wird durch eine Verfärbung durch verschiedene Öle erreicht, deswegen sollten Sie das Auftragen eines Mittels, in diesem Fall nie zu lange unterbrechen.

Wie verwendet man Narbensalbe?

Tragen Sie die empfohlene Narbensalbe mit der Pipette auf und reiben Sie die Narbe zunächst grob mit der Salbe ein. Wenn alles gut aufgetragen ist, empfehlen wir Ihnen diese Massage Technik:

Verwenden Sie beide Hände und legen beide Daumen auf der Narbe nebeneinander. Ziel ist es vorsichtig beide Daumen nach außen zu ziehen, um die Narbe dabei etwas zu dehnen. Sein Sie dafür so vorsichtig das die Narbe nicht einreißen kann und trotzdem noch so grob das eine kleine Dehnung entsteht. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Therapeuten beraten wie lange Sie dies tun können.

Für einen kosmetischen Effekt haben in unserem Test schon 2 Wochen lang, täglich 30 Sekunden einreiben genügt.

Narben sorgen häufig auch für Schmerzen. Dieser Behandlung können diese etwas abgebaut werden, so fern man die Behandlung trotz leichtem Schmerzempfindens fortführt.

Wie viel kostet die Narbensalbe?

Den Preis unserer Empfehlung erfahren Sie Hier. Ansonsten fangen die Preise für Salben die keinen kosmetischen nutzen haben bei ca. € 11.00 an. Medizinische Contratubex kostet um die € 24,00 und Premium Produkte kosten ca. € 49,00.

Wie lange hält das Produkt?

Nach dem ersten Verwenden einer Narbensalbe haben Sie ca. 6-8 Monate Zeit dieses aufzubrauchen. In diesem Zeitraum können Sie eine Narbe damit versorgen. Einige enthaltene Inhaltsstoffe wie Rizinusöl verlieren nach diesem Zeitraum Ihre Wirkung.

Wann sollte man keine Narbensalbe verwenden?

Immer dann wenn der Arzt oder Therapeut Ihnen davon abrät. Grundsätzlich lässt sich davon abraten wenn Ihre Narbe nässelt, nicht geschlossen ist bzw. Ihre Wundheilung gestört ist.

Wenn Sie starke Schmerzen haben oder nicht in der Lage sind die Salbe selbst anzuwenden, sollten Sie sich von Ihrem Arzt eine Narbenbehandlung bei einer Ergotherapie verschreiben lassen. Dort hilft man Ihnen weiter!

Sollten Sie gegen Extr. Capae, Heparin-Natrium oder Allantoin allergisch sein, können die meisten Produkte nicht verwendet werden.


Narbengel/serum oder reichen fetthaltige Cremes?

Narbensalbe oder fetthaltige Salben
VS
Reduziert die Sichtbarkeit von Narben Nachweislich in unserem Test zu sehen
VS
Färbt die Narbe hautfarbend Einige Öle die enthalten sein können, wirken sich positiv auf die Farbe der Narbe aus
VS
Macht Narben gemscheidiger Eine gute Narbenpflege muss sich positiv auf die Beweglichkeit der Narbe auswirken
VS
Regt Haut zur Durchblutung an Wirkstoffe wirken besser wenn die Durchblutung angeregt wird (ähnliches Prinzip mit Alpacin)
VS
Spendet der Haut FeuchtigkeitWichtig für das Gefühl in der Narbe
VS
Tägliche Zeit zum Auftragen Zeit in Sekunden, die Zum Einmassieren benötigt wird
30 Sek.
VS
ca. 90 Sek.

Narbenpflege mit Narbensalbe & Creme- Darauf kommt es an


"Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte"

Während es manchmal nicht möglich sein kann, einige tiefe, alte Narben vollständig zu entfernen, ohne auf extreme, teure oder schmerzhafte Maßnahmen zurückzugreifen, gibt es kosteneffektivere Produkte, die ebenfalls tolle geschmeidige Ergebnisse bringen.

Mit innovativen Produkten, die der Haut helfen, zu heilen, können Sie die Narben wirklich reduzieren.

Um Ihnen bei der Auswahl des für Ihre Haut am besten geeigneten Produktes zu helfen, haben wir einige der "angeblich" wirksamsten Narbensalben ausgewählt.

Diese Produkte wurden strengstens getestet und enthalten nur die hochwertigsten Inhaltsstoffe und haben die beeindruckendsten Vorteile bei der Narbenreduzierung bewiesen.

Wie entstehen Narben?

Narben sind die sichtbare Folge von kleinen oder großen Verletzungen der Haut. Diese können unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel:

  • Erkrankungen der Haut wie Akne oder Windpocken
  • andere Verletzungen wie Quetschungen, Bisse oder Schnitte
  • Schwangerschaft oder starke Gewichtszunahme 
  • Operationen
  • Verbrennungen

Unabhängig von ihrer Ursache reagiert die Haut auf Verletzungen immer gleich: Sie bildet ein Ersatzgewebe (Fibrose), um die Wunden zu verschließen. Blessuren, die nur die oberste Hautschicht (Oberhaut) betreffen, heilen in der Regel vollständig ab, sodass keine Anwendung nötig ist.

Ist die Oberhaut durchtrennt und reicht die Verletzung bis in die darunterliegenden Schichten (Lederhaut, Unterhaut), verschließt der Körper die Wunde mit einem Ersatzgewebe. Dieses unterscheidet sich in Struktur und Zusammensetzung von der normalen Haut. Beispielsweise enthält es keine Talg- oder Schweißdrüsen und weniger Zellen und Gefäße. Es ist auch nicht so elastisch und durchblutet wie normale Haut. Außerdem ist das Kollagen in den Narbenparallel angeordnet und nicht verflochten.

Diese Unterschiede führen dazu, dass die betroffene Haut sich im Vergleich zu normaler Haut glatter anfühlt. Narben können sich auf gleicher Höhe wie die umliegende Haut befinden. Meistens sind sie jedoch erhöht (hypertroph) oder liegen unter der Haut (hypotroph). 

Welche Narbentypen gibt es?

Jede Narbe ist einzigartig und keine sieht aus wie eine andere. Wie sich das Aussehen der Stelle entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie zum Beispiel, an welchem Körperteil sich die Narben bilden. Darüber hinaus haben unter anderem auch diese Merkmale der Betroffenen einen wesentlichen Einfluss auf die Narbenbildung:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Hautfarbe
  • Ernährung
  • Hormonstatus

Dennoch lassen sich Narben in Gruppen unterteilen. Die gängigsten Narbenarten sind atrophe oder hypotrophe Narben, hypertrophe Narben, Keloide und Kontrakturnarben. Eine Besonderheit stellen Dehnungsstreifen dar. 

Atrophe oder hypotrophe Narben

Am häufigsten kommen atrophe oder hypotrophe Narben vor. Sie zeichnen sich durch Dellen oder Vertiefungen in der Haut aus, die auf einen Mangel oder eine Unterversorgung von Gewebe zurückzuführen sind. In der Medizin ist diese Narbenart deshalb auch unter der Bezeichnung "eingesenkte Narben" bekannt. Typische Beispiele hierfür sind Aknenarben oder Operationsnarben. 

Hypertrophe Narben

Das Gegenteil von hypotrophen Narben sind hypertrophe Narben. Sie bestehen aus einem übermäßig mit Bau- und Nährstoffen versorgten Gewebe, das dicker als die umliegende Haut ist und über die Wunde wuchert. Ein solches "überschießendes" Narbengewebe findet sich oft an Stellen, die häufig bewegt werden. Während der Heilung sind die wulstigen Narben meistens rot und jucken. 

Keloide Narben

Diese Form der Narbe ist eine Extremform der hypertrophen Narben. Diese Geschwulstnarben sind eine Art gutartige Tumore und wuchern weit über die Verletzung hinaus. Auch sie sind wulstig und gerötet und gehen oft mit Druckschmerzen und/oder Juckreiz einher. Die oberste Schicht des Gewebes ist empfindlich und kann leicht verletzt werden. 

Kontrakturnarben

Kontrakturnarben sind die schwerwiegendsten Narben. Sie werden häufig von Verbrennungen verursacht und können bis in tiefere Hautschichten reichen. In manchen Fällen beeinträchtigen sie dort die Muskelfunktionen. Durch ihre Lage im Gewebe lassen sich Kontrakturnarben in der Regel nicht mit Narbensalbenbehandeln. In der Regel ist hier eine operative Behandlungsmethode erforderlich. 

Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen entstehen nicht durch äußere Verletzungen der Haut, sondern durch Risse im inneren Hautgewebe. Dennoch gehören sie aus medizinischer Sicht zu den Narben und lassen sich mit der richtigen Behandlung verringern. Dehnungsstreifen treten auf, wenn die Haut beispielsweise bei einer Schwangerschaft, aufgrund hoher Gewichtszunahme oder einem schnellen Wachstumsschub in kurzer Zeit stark gedehnt wird. 

Welche Folgen haben Narben?

Narben stellen meistens eine kosmetische Beeinträchtigung dar und schränken oft auch die Bewegung ein. Je nach Lage und Größe - einen großen Leidensdruck erzeugen. Viele Menschen empfinden ihre Narben als unansehnlich oder hässlich und fühlen Scham bei deren Anblick. Dies gilt für wulstartige, hervorstehende Narben ebenso wie für dellenartige, eingesunkene Narben, wie sie beispielsweise bei Akne auftreten (Hier erfahren Sie wie man Aknenarben entfernen kann).

Darüber hinaus erinnern Narben häufig an ein negatives Erlebnis, was für einige Betroffene eine zusätzliche psychische Belastung darstellt. Ein mögliches Taubheitsgefühl im Bereich der Narbe kann diese noch verstärken. In solchen Fällen kann eine Narbe das Selbstwertgefühl erheblich verringern und psychologische Hilfe erforderlich machen.

Neben den kosmetischen und psychischen Folgen sind auch die körperlichen (physischen) Auswirkungen von Narben zu bedenken. Das Narbengewebe kann Spannungsgefühle, Juckreiz und Schmerzen verursachen, die im ungünstigsten Fall zu einer Schonhaltung, Fehlstellungen oder Versteifung von Gelenken führen können.

Die Narbenbehandlung als reine Maßnahme für die persönliche Eitelkeit zu betrachten, ist grundlegend falsch. Angesichts der potenziellen Folgen für Körper und Psyche, ist es vielmehr geboten, Narben angemessen zu behandeln. Dies gilt insbesondere dann, wenn der/die Betroffene einen Leidensdruck erlebt. 

 Test der Creme

Innerhalb von 2 Wochen hatten wir bei einer täglichen Anwendung von 2 Minuten einen sichtbaren und spürbaren erfolg!

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TIPP: 

Diese Narbencreme hat bei unserer Testerin auch für mehr Elastizität gesorgt. Vielleicht hilft sie auch Ihnen!

Was hilft gegen Narben? - Erfahrungen, Tests und co.

Es gibt verschiedene Methoden gegen Narben. Grundsätzlich ist zwischen invasiven Techniken wie einer Operation oder Laserbehandlung und äußerlich angewendeten (topischen) Maßnahmen wie der Anwendung einer Narbensalbe zu unterscheiden. Im Vergleich verlaufen invasive Methoden relativ schnell, gehen aber mit einem gewissen Risiko für mögliche Komplikationen einher. Dagegen ist die äußere Behandlung zwar zeitaufwendiger, birgt jedoch kaum Risiken und lässt sich von Patienten selbst zuhause durchführen.

Narbenbehandlung nach OP

So sieht eine erfolgreiche Heilung nach einer OP aus



Zur äußeren Anwendung gehören Narbensalben, Narbencremes und Narbengel. Um eine weitere Narbenbildung zu hemmen und die Hautheilung zu unterstützen, ist eine regelmäßige Anwendung der Narbensalbe über mehrere Wochen oder Monate erforderlich. Je nach Hersteller enthält jedes Mittel einen anderen Wirkstoff oder eine Wirkstoffkombination die sehr gegen die betroffenen Stellen helfen kann:

  • bestehendes Narbengewebe lockern
  • das Wachstum von wulstigem Narbengewebe verhindern
  • Juckreiz und Schmerz lindern
  • Rötungen verringern

Welches Produkt oder welcher Inhaltsstoff der Beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Dies hängt von vielen Faktoren ab, vor allem aber von der Art der Narbe.

Die Contratubex Narbensalbe ist zum Beispiel ein bewährter Klassiker. Sobald die Fäden nach der Operation entfernt sind oder die Wundränder sich schließen, kann mit der Anwendung begonnen werden. Sie sollte mindestens zwei Mal pro Tag über einen Zeitraum von mehreren Wochen auf die Wunde aufgetragen werden. Durch leichtes Einmassieren versorgen Narbensalben das Gewebe mit Feuchtigkeit und machen es weicher und geschmeidiger. Mit der Zeit beginnt die Narbe sogar mit dem Verblassen. 

Oft werden die Begriffe Narbensalbe, Narbencreme oder Narbengel synonym verwendet. Tatsächlich gibt es aber - vor allem in der Zusammensetzung - Unterschiede zwischen diesen drei Produktgruppen. 

Weitere Pflegeprodukte zur Behandlung von Narben

Neben den bereits erwähnten Mitteln zum auftragen und den Pflastern gibt es noch weitere Produkte, die sich zur Narbenbehandlung eigenen. Eines davon ist Narben-Serum. Hierbei handelt es sich um ein Mittel aus hochkonzentrierten Inhaltsstoffen, das mithilfe einer Pipette tröpfchenweise auf die Narbe aufgetragen und leicht einmassiert wird.


Wichtige Inhaltsstoffe in der äußeren Anwendung

Narbensalbe, Creme oder Narbengel - sie alle enthalten verschiedene Wirkstoffe, die für die positiven Effekte dieser Produkte verantwortlich sind. Die wichtigsten wirksamen Inhaltsstoffe sind Zwiebelextrakt, Silikone, Allantoin und Urea.


Silikone bilden Schutzfilm

Silikone sind ein wesentlicher Bestandteil eines Narbengels. Sie bilden die Schutzschicht über dem Gewebe, die durch ihre positive Wirkung auf die Bildung von Kollagen die Wiederherstellung fördern soll. Andererseits kann sie bereits dazu beitragen, vorhandene Gewebewulste zu verringern. Die Anwendung von Silikonen auf Narben kann diese weicher, flacher und somit insgesamt unscheinbarer machen.


Zwiebelextrakt fördert die Wundheilung

Zwiebelextrakt (Extractum cepae) ist ein Inhaltstoff, der häufig in Narbencremes zu finden ist. Der antiallergische Extrakt wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung. Gelegentlich kann er Juckreiz auslösen, der anzeigt, dass sich das Narbengewebe umbildet. In Kombination mit den Wirkstoffen Allantoin soll Zwiebelextrakt darüber hinaus verhindern, dass sich zusätzliches wulstiges Gewebe bildet. Eine beliebte Anwendungsform ist Zwiebelextrakt Narben-Gel.


Allantoin regt die Zellerneuerung an

Allantoin ist ein natürlicher, aus Harnsäure gebildeter, Pflanzenwirkstoff, der vor allem in der Wundheilung zum Einsatz kommt und in vielen Narbensalben enthalten ist. Hier beruhigt er die Haut und lindert den Juckreiz, der häufig von Narbengewebe ausgeht. Außerdem regt Allantoin die Zellerneuerung an, hemmt Entzündungen und glättet die Haut. Allantoin Nebenwirkungen gibt es kaum. Der Wirkstoff gilt als gut verträglich.


Urea macht die Haut weicher 

Auch der Harnstoff Urea findet sich darin und auch in anderen medizinischen Produkten wieder. Im Rahmen der Narbenbehandlung schätzen ihn die Hersteller wegen seiner spannungsreduzierenden Wirkung, welche die Haut spürbar weicher macht.