Narbenpflaster und Silikonpflaster zur Narbenreduktion im Test 01/18

Narben stellen für viele Menschen ein Problem dar. Sie sind oft eine schmerzhafte oder optisch unschöne Erinnerung an eine Verletzung oder Operation. Für eine bessere Wundheilung und eine Verringerung des Narbengewebes stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung wie zum Beispiel auch Narbensalbe, Narbenserum oder Narbencreme

Einfach in der Anwendung und obendrein schmerzfrei sind Narbenpflaster. Sie sind in verschiedenen Varianten im Handel erhältlich und eignen sich zur Behandlung alter und frischer Narben. Manche Pflaster verhindern oder verringern ihre Bildung. Andere reduzieren vorhandenes Narbengewebe und verändern dessen Struktur. Wie Narbenpflaster wirken, für welche Art von Narben sie geeignet sind und wann du sie anwenden kannst, erfährst du in diesem Artikel. 

Preiswerte und effektive Narbenpflaster

Last update was on: 21. Mai 2018 2:55

Was Hilft bei der Heilung unter dem Pflaster?

Wir haben in diesem TEST sehr erfolgreich das folgende Narbenserum angewandt. Der Aufwand vor dem Aufkleben des Nasenpflasters hat nur 2 Minuten betragen und dass beste Ergebnis gebracht.  

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Narbenpflaster und Silikonpflaster zur Narbenreduktion im Test  01/18

Wie wirken Narbenpflaster?

Narbenpflaster wirken zum einen durch ihr spezielles Material. Es ist atmungsaktiv und durchlässig für Wasserdampf und erzeugt dadurch ein günstiges Hautklima. Dieses regt den Hautstoffwechsel an den betroffenen Stellen an und unterstützt die Erneuerung des vernarbten Gewebes. Durch den leichten Druck, den das Pflaster ständig auf den darunter liegenden Bereich ausübt, wird das Narbengewebe mit der Zeit elastischer. Durch die Anwendung des Narbenpflasters verändert sich das Erscheinungsbild der Narbe. Sie wirkt insgesamt kleiner, flacher und heller und fühlt sich weicher an.

Welche Arten von Narbenpflastern gibt es?

Im Handel sind verschiedene Arten von Narbenpflastern erhältlich. Je nach Hersteller variieren sie leicht in ihrer Wirkweise und Anwendung. Sie dienen sowohl der Vorbeugung als auch Reduktion von Narbengewebe.

Klassische Narbenreduktionspflaster für tagsüber und nachts

Die typischen Narbenpflaster bestehen aus einem hypoallergenen elastischen Polyurethan. Das Material sorgt für ein ideales Hautklima und regt die Blutzirkulation in dem Narbengewebe an. Das sind die optimalen Bedingungen für aktive Enzyme und Stoffwechselprozesse, die an der Umstrukturierung des Narbengewebes beteiligt sind.

Praktisch: Die Narbenpflaster lassen sich nach Belieben auf die passende Größe zuschneiden. Brauchst du ein größeres Stück Pflaster, kannst du einfach zwei (oder mehrere) Narbenpflaster nebeneinander kleben. Die Anwendung der Pflaster ist schmerzfrei, das gilt auch für das spätere Entfernen von der Haut. Die ersten sichtbaren Veränderungen kannst du nach etwa 8 Wochen beobachten.

Alternativ gibt es spezielle Narbenpflaster zur Anwendung nachts wie die Intensivpatches Contractubex. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie sich auch an schwer erreichbaren oder stark beweglichen Körperstellen anwenden lassen. Sie bleiben 6 bis 12 Stunden auf der betroffenen Stelle und nutzen dadurch den Zeitraum aus, in dem der Regenerationsprozess der Haut besonders aktiv und frei von störenden Bewegungen ist. Morgens kannst du das Narbenpflaster einfach ablösen und entsorgen und nachts ein neues Pflaster aufkleben. Dies solltest du über mindestens 3 Monate wiederholen, um die Bildung von neuem Narbengewebe zu verhindern.

Feuchte Wundbehandlung

Zu den Narbenpflastern gehören auch die sogenannten "feuchten" Pflaster, die im Rahmen der "feuchten Wundbehandlung" zum Einsatz kommen. Diese Art Pflaster besitzen eine spezielle hydroaktive Wundlauflage, aus einem hautfreundlichen Material, das die Wundheilung unterstützt. Ihre Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass die Wundflüssigkeit nicht austrocknet und das ist gut für die Zellneubildung. Denn in der Wundflüssigkeit befinden sich wichtige Stoffe (Wachstumsfaktoren, Hormone, Enzyme), die hierzu beitragen und ihre Wirkung somit länger entfalten können. Die Wundheilung kann auf diese Weise um bis zu 50 % beschleunigt werden.

Üblicherweise bleiben die wasserfesten feuchten Pflaster - im Gegensatz zu anderen Narbenpflastern - mehrere Tage lang auf der Wunde, bevor sie gewechselt werden. Weitere Vorteile feuchter Pflaster: Sie senken das Infektionsrisiko und verkleben nicht mit der Wunde. Wenn du sie wechselst, musst du also nicht befürchten, durch das Lösen des Pflasters neues Gewebe zu beschädigen. Feuchte Pflaster gibt es unter anderem von Hansaplast.

Silikonpflaster

Neben den herkömmlichen Narbenpflastern gibt es Silikonpflaster (auch: Silikonfolien). Sie sind ebenfalls selbstklebend und in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Anders als einfache Narbenpflaster musst du Silikonpflaster nicht täglich wechseln. Du nimmst sie nur zum Waschen ab und klebst sie anschließend wieder auf die betroffene Stelle. Außer zur Körperpflege kannst du ein Silikonpflaster 24 Stunden am Tag tragen. Nach spätestens 7 Tagen solltest du es jedoch durch ein neues Silikonpflaster ersetzen. Verbesserungen im Hautbild sind Experten zufolge - je nach Einzelfall - nach 2 bis 6 Monaten zu sehen.

Silikonpflaster gelten - wie andere Narbenpflaster - als gut verträglich. Sofern die betroffenen Hautstellen stets sauber gehalten und die Silikonpflaster regelmäßig gewechselt werden, treten keine allergischen Hautreaktionen und Hautreizungen auf.

Wie werden Narbenpflaster & Silikonplaster angewendet?

Die Anwendung von Narbenpflastern ist einfach. Du klebst das Pflaster auf die betroffene Stelle und lässt es mindestens 12 Stunden dort. Ob du tagsüber oder über Nacht beginnst, spielt keine Rolle. Anschließend wechselst du es gegen ein neues Pflaster aus. Wenn es etwas länger auf der Narbe bleibt, ist das nicht schlimm. Allerdings solltest du das Narbenpflaster aus hygienischen Gründen spätestens nach 24 Stunden austauschen.

Keine Narbe ist wie die andere. Abhängig von Art, Größe und Position dauert es unterschiedlich lange, bis sich Erfolge zeigen. Eine erfolgreiche Behandlung mit Narbenpflastern erfordert einen umfassenden Regenerationsprozess der Haut. Dieser braucht seine Zeit und sollte kontinuierlich erfolgen. Es ist daher wichtig, dass du die Anwendung nicht länger als 12 Stunden unterbrichst und einen Behandlungszeitraum von insgesamt 2 bis 3 Monaten einrechnest.

Tipp: Willst du ein Narben- oder Silikonpflaster an einer Körperstelle anwenden, die du viel bewegst (zum Beispiel Knie, Ellbogen oder Finger), kannst du das Pflaster mit zusätzlichen medizinischen Klebstreifen fixieren. Auf diese Weise hält es Bewegungen besser stand und bleibt länger auf der Haut kleben. Oder du nutzt ein Narbenpflaster, das speziell für die Nacht geeignet ist (zum Beispiel Contractubex), in der du dich von Natur aus weniger bewegst als tagsüber.

Für welche Narben eignen sich Narbenpflaster?

Narben- und Silikonpflaster eignen sich vor allem für die Behandlung wulstiger Narben. Diese ("hypertrophen") Narben zeichnen sich durch ein überschießendes Narbengewebe im Wundbereich aus. Hier liegt das Gewebe höher als die umliegende Haut. Betroffene empfinden dies oft als derb und unschön. Diese Narbenform profitiert gut von einer Behandlung mit einem Narbenpflaster.

Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich des Alters der Narben. Du kannst ein Narbenpflaster bei alten und frischen Narben einsetzen, sofern die Wundheilung abgeschlossen ist. Das heißt, es darf sich kein Schorf mehr auf der Wunde bzw. Narbe befinden.

Tipp: Da Narben- und Silikonpflaster keine medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe enthalten, eignen sie sich auch für Personen mit empfindlicher Haut oder Allergien. Ihre Anwendung ist schmerzfrei und für Kinder und Schwangere ebenfalls erlaubt. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Für welche Narben sind Narbenpflaster nicht geeignet?

Nicht geeignet sind Narbenpflaster für sogenannte atrophe Narben. Dies sind Narben, die sich unter dem Hautniveau befinden, wie es beispielsweise typisch für Aknenarben ist. Auch bei großflächigen Narben, wie sie zum Beispiel durch starke Verbrennungen oder Verbrühungen entstehen, zeigen Narbenpflaster in der Regel keine Wirkung.

Das gleiche gilt Experten zufolge für stark wuchernde Narben, sogenannte Keloide. Allerdings weisen manche Hersteller von Narbenpflastern (wie Hansaplast oder Contractubex) ausdrücklich darauf hin, dass sich ihre Produkte auch zur Anwendung bei Keloiden eignen.

Sind Narbenpflaster nach einer OP sinnvoll?

Auch nach einer OP kannst du grundsätzlich Narbenpflaster / Silikonpflaster anwenden. Allerdings darfst du sie - wie bei allen Narben - erst dann anwenden, wenn die Wundheilung der Hautoberfläche abgeschlossen ist. Das heißt, die Fäden müssen gezogen sein. Unter anderem werden Narbenpflaster gerne nach einem Kaiserschnitt oder einer Brustoperation angewendet. Übrigens: Für die Behandlung von Narben nach einer Brust-OP sind extra auf die Brustform zugeschnittene Narbenpflaster erhältlich.

Erfahrungen und Testsieger

So verschieden die einzelnen Narbenpflaster sind, so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen, die Patienten mit ihnen machen. Die Anwendung ist wirklich kinderleicht und hat keine Nebenwirkungen, darin sind sich alle einig. Der Erfolg der Anwendung hängt allerdings von so vielen individuellen Merkmalen der Hautstruktur, Narbenart und vielem mehr ab. So lassen sich persönliche Erfolge nur schwer miteinander vergleichen.

Dennoch sind viele Kunden zufrieden mit dem Ergebnis, das sie persönlich mit einem Narbenpflaster erzielt haben. Welches Narbenpflaster für dich am besten geeignet ist, lässt sich dennoch schwer vorhersagen. Deshalb raten wir dir, es uns gleich zu tun, und einfach Narbenpflaster auszuprobieren, um deinen persönlichen Testsieger zu finden!

Quellen

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