Was tun gegen Haarbruch? – Schnelle Hilfe möglich

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Geht es um die Beschreibung von strapazierten und geschädigten Haaren, dann werden Spliss und Haarbruch oftmals in einem Zusammenhang genannt. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen Bruch der Haare und Spliss, denn der Spliss beschränkt sich auf die Spitzen der Haare, der Haarbruch kann dagegen die gesamten Längen betreffen. Beiden gemeinsam ist, dass eine gute Pflege und eine schonende Behandlung der Haare notwendig ist, damit sie wieder schön werden, glänzen und gut aussehen.

Was unterscheidet Spliss und gebrochene Haare noch?

Die Ergebnisse beim Bruch der Haare und beim Spliss sind ähnlich, denn in beiden Fällen sind die Haare eher stumpf und wirken fransig. Dabei sind die Haare zudem glanzlos und wirken insgesamt porös. Beide Phänomene haben allerdings eine Ursache, die zu bekämpfen wichtig ist, damit die Haare gesund und glänzend weiter wachsen. Wer weiß, woraus die strapazierten Haare resultieren, kann auch gezielt etwas dagegen tun.

Kaputte Haare lassen sich nicht mehr reparieren

So ärgerlich es ist - sind die Haare erst einmal geschädigt und strapaziert, dann lässt sich daran an den vorhandenen Haaren nicht mehr viel ändern. Pflegeprodukte können hier keine Reparaturarbeiten leisten. Dennoch sind gute Pflegeprodukte hilfreich, denn sie können die nachwachsenden Haare sofort gut pflegen und damit Schädigungen bereits im Vorfeld verhindern. Dazu bieten gute Pflegeprodukte wie Spülungen und Haarkuren die Möglichkeit, die strapazierten und gesplissten Haare zu glätten und so einfach gepflegter und schöner wirken zu lassen. Zur Vorbeugung sind sie zudem sehr gut, denn nur perfekt gepflegte Haare werden nicht gestresst und bleiben damit schön und glänzend.

Stress

Grundsätzlich ist es Stress, der Haarbruch bewirkt. Dabei kann der Stress für die Haare unterschiedliche Ursachen haben, denn viele Faktoren innerhalb der Haarbehandlung, der Pflege und auch Umwelteinflüsse spielen eine Rolle, wenn Haare gestresst sind und damit Haarbruch die Folge ist.

Chemische Einflüsse

Wer die Haare mit viel Chemie stresst, wird schnell Haarbruch zu verzeichnen haben. Dabei können es Färbemittel wie auch Haartönungen sein, aber auch zu viel Spray, das die Haare sehr fest macht, kann Haarbruch als Folge haben. Wer empfindliche Haare hat, sollte daher versuchen, auf Färbungen zu verzichten oder zumindest solche Färbungen meiden, die die Haare heller machen und damit sehr viel strapaziöser sind als dunklere Färbungen. Am besten ist es, auf sanfte Tönungen auf Naturbasis zu setzen, um die Haarfarbe zu beeinflussen, ohne dabei Haarbruch zu verursachen.

Zu viel Hitzeeinwirkung

Starke Hitze strapaziert die Haare und die Haarqualität leidet unter der Hitzeeinwirkung sehr. Das fängt bereits beim Waschen der Haare an. Wird zu heißes Wasser genutzt, ist der Bruch praktisch schon vorprogrammiert, denn bereits hierdurch leidet die Haarqualität sehr. Weiter geht es dann mit dem Styling, denn auch die Wärme vom Haartrockner oder das Glätteisen leisten ihren Beitrag zum Haarbruch. Der Haartrockner sollte immer nur auf der geringsten Wärmeeinstellung genutzt werden. Das Glätteisen sollte keinesfalls täglich zum Einsatz kommen, wenn der Haarbruchverhindert werden soll. Dazu sollte gerade vor der Nutzung vom Glätteisen immer ein Pflegeprodukt verwendet werden, das die Haare vor zu starker Hitzeeinwirkung schützt.

Mechanische Einflüsse

Auch dann, wenn die Haare mit Bürste und Kamm zu stark strapaziert werden, ist Haarbruch eine natürliche Folge. Immer dann, wenn Kamm und Bürste zum Einsatz kommen, sollte Vorsicht walten. Die Haare dürfen nicht zu stark gezerrt und gezogen werden, denn ansonsten wird das Kopfhaar stark strapaziert und die Folge ist dann wiederum Haarbruch. Kommen Haargummis zum Einsatz, dann sollten die auf jeden Fall mit Textilmaterial ummantelt sein, damit die Haare nicht geknickt werden. Dazu sollte das Haargummi die Haare auch nicht zu fest umschließen. Auch enge metallene Spangen stressen das Haar und lösen gerade bei feinen Haaren schnell Haarbruch aus.

Körperlicher und psychischer Stress

Wie auch die Haut, leiden auch die Haare unter Stress und reagieren mit Haarbruch, wenn der Körper oder die Psyche unter Dauerstress stehen. Dabei reagieren die Haare allerdings später, als die Haut das tut, denn sie werden dem Stress bereits innerhalb der Kopfhaut ausgesetzt und wachsen dann bereits geschädigt aus den Haarfollikeln, wenn der Stress vielleicht bereits vorbei ist. Generell ist es also immer gut, das Leben so stressfrei wie möglich zu gestalten und sich nicht zu viel zuzumuten. Für gesunde Haare ohne Haarbruch ist das ebenso gut wie auch für die Gesundheit überhaupt.


Falsche Ernährung

Vitaminmangel und Mineralstoffmangel sind bei Haarbruch ein wichtiger Einflussfaktor. Die Ernährung bestimmt auch die Haarqualität mit und wer sich nicht ausgewogen ernährt und zu wenige Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt, bezahlt das nicht nur mit einer reduzierten gesundheitlichen Verfassung, sondern auch mit schlechter Haarqualität und Haarbruch.

Medikamenteneinnahme

Auch Medikamente können die Haarqualität mindern und zu Haarbruch führen. Medikamente bewirken nämlich nicht unbedingt nur eine Verbesserung des Gesundheitszustandes, sondern haben auch Nebenwirkungen - und die können sich in einer verminderten Haarqualität zeigen. Die Nebenwirkungen im Beipackzettel in gesundheitlicher Hinsicht müssten also streng genommen durch die Gefahr kosmetischer Probleme wie Haarbruch ergänzt werden.


Was tun gegen den Haarbruch?

Eines ist sicher: Geschädigte Haare lassen sich nur schwer, manchmal überhaupt nicht mehr reparieren. Allerdings können einige Maßnahmen dem Haar dabei helfen, wieder gesünder und kräftiger auszusehen. Dazu sind manche Maßnahmen geeignet, dem Haar mehr Stabilität und Kraft zu verleihen, damit die Haarqualität zumindest zu beeinflussen.

Ein konsequenter Haarschnitt fördert die Haarqualität

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Haare regelmäßig geschnitten werden. Immer dann, wenn die Haarqualität gelitten hat, hilft eine Kürzung der Haare. Im beste Fall sollten die Haare bis in den gesunden Bereich geschnitten werden. Das gilt auch für die brüchigen Haare, denn ein konsequenter Schnitt liefert dem Haar wieder mehr Kraft und eine bessere Stabilität.


Die richtige Haarpflege

Auch das richtige Haarshampoo, die Haarkur und die Spülung können viel dazu beitragen, dass die Haare kräftiger und gesünder wirken und auch werden. Dabei sollten die Pflegeprodukte sehr mild sein und dazu auch das Haar mit wertvoller Feuchtigkeit unterstützen. Gerade dann, wenn es dem Haar nämlich an Feuchtigkeit fehlt, kann Bruch auch bei sehr kräftigem Haar die Folge sein. Einmal wöchentlich eine feuchtigkeitsspendende Haarkur fördert die Haargesundheit und reduziert die Gefahr von Haarbruch.


Auch Hausmittel können gegen den Haarbruch helfen

Bier ist ein alter Helfer gegen Haarbruch, den schon unsere Großmütter nutzten. Nach dem Waschen wird einfach eine Tasse mit Bier über die feuchten Haare gegossen und das Bier dann sanft in die Haare einmassiert. Die Inhaltsstoffe im Bier haben eine kräftigende Wirkung. Nach einer Einwirkzeit von fünf Minuten kann das Bier abgespült werden.

Bier gegen Haarbruch

Bier ist ein alter Helfer gegen Haarbruch, den schon unsere Großmütter nutzten. Nach dem Waschen wird einfach eine Tasse mit Bier über die feuchten Haare gegossen und das Bier dann sanft in die Haare einmassiert. Die Inhaltsstoffe im Bier haben eine kräftigende Wirkung. Nach einer Einwirkzeit von fünf Minuten kann das Bier abgespült werden.


Haarkur aus Lebensmitteln

Eine Haarkuraus einem Eigelb, einen Esslöffel Honig und einem weiteren Teelöffel Olivenöl lässt sich eine wirksame Haarkur anrühren, die für 15 Minuten auf die Haare einwirkt und dann nur mit lauwarmem Wasser oder einem sehr milden Babyshampoo abgewaschen wird.


Mandelöl gegen gestresste Haare

Mandelöl ist sehr beliebt und bewährt bei Haarproblemen und es kann auch vorbeugend als Haarkur genutzt werden, um dem Haarbruch vorzubeugen.

Haarbruch schon im Vorfeld vermeiden

Die beste Lösung für gesunde Haare ist die Vermeidung von Haarbruch. Das heißt, dass das Lebens so stressfrei wie möglich ablaufen sollte. Dazu sollte die Ernährung vitamin- und mineralstoffhaltig und ausgewogen umgesetzt werden. Haargummis und -spangen sollten so wenig wie möglich genutzt werden. Dazu sollte die Haarpflege sanft und mit Haarbürsten aus Naturborsten umgesetzt werden. Gewaschen werden die Haare nur lauwarm und der Haartrockner und Haarglätter sollten so oft wie möglich im Schrank bleiben.

Martha Johann

Die Martha Johann von Lets-Go-Beauty.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Beauty und Gesundheitsthemen und Aufgabengebieten.

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