Haarentfernungsmethoden – die besten im Überblick

Jede Frau kennt das lästige Thema: Wie werde ich am besten meine Haare an den Beinen, den Achseln, in der Bikinizone etc. los. Hierzu gibt es verschiedene Methoden, wie zum Beispiel Rasieren, Enthaarungscreme, Zuckerpaste, Epilierer, Laser, usw. Oftmals kann man sich unter einem solchen Begriff gar nichts Genaueres vorstellen. Nichtsdestotrotz gibt es für jede Frau eine oder mehrere Methoden, die perfekt für das Entfernen der Haare geeignet ist und so eine angenehm glatte Haut hinterlassen.

Überblick der gängigsten Haarentfernungsmethoden

Rasieren

Rasieren ist die wohl am häufigsten verwendete Haarentfernungsmethode zur Entfernung der unerwünschten Haare. Verwendet werden neben den klassischen Einwegrasierer vor allem Gel- oder Elektrorasierer. Grundsätzlich wird hierbei zwischen Nass- und Trockenrasur unterschieden. Die Nassrasur erfolgt mittels eines Einweg- oder Gelrasierers unter der Dusche mit Duschgel oder Rasierschaum. Hierdurch lassen sich die Haare schnell und unkompliziert entfernen. Anwendung findet diese Methode der Haarentfernung aber vor allem unter den Achseln oder im Intimbereich. Nachteil einer solchen Nassrasur ist das Auftreten von Hautirritationen oder Rasierpickelchen bedingt durch eingewachsene Haare.

Typ: Bedingt durch das Schaben der Klingen auf der Haut eignet sich diese Haarentfernungsmethode nicht für Frauen mit empfindlicher Haut.

Dauer: Bereits nach ein paar Tagen wachsen die Stoppeln nach und es muss erneut rasiert werden.

Kosten: Einwegrasierer kosten im Pack etwa zwischen 10 und 15 Euro. Elektrische Rasierer sind etwas teurer. So findet man zahlreiche Produkte zwischen 20 und 100 Euro.

Schmerz: Das Rasieren an sich ist schmerzlos. Allerdings kann es bei empfindlicher Haut zu einem Juckreiz und einem Brennen kommen.

Epilieren

Das Epilieren eignet sich erst ab einer bestimmten Haarlänge. Nur so können die Haare erfasst und anschließend mittels kleiner rotierender Pinzetten samt Wurzel herausgezupft werden. Hierzu sollte die Haut gestrafft werden, da sonst schnell in die Haut gezwickt werden kann. Bedingt durch das Herauszupfen können nach der Behandlung viele kleine rote Punkte entstehen. Diese sollten aber bereits nach wenigen Stunden ausgeheilt sein.

Wie bei der klassischen Rasur kann es durch das Herauszupfen zu Hautirritationen kommen. Der Erfolg ist ganz wesentlich von der Haarstruktur abhängig.

Je nach Person und Haarstruktur hält die glatte Haut bis zu vier Wochen an

Auch hier gibt es deutliche Kostenunterschiede. Je nach Qualität der Geräte werden zwischen 20 und 150 Euro fällig.

Die Schmerzstärke hängt vor allem vom persönlichen Schmerzempfinden und der Qualität des Geräts ab. Zur Schmerzminderung werden teilweise Kühlpacks an das Gerät angebracht.

Waxing

Das Haarentfernen mittels Wachs wird primär bei der Kosmetikerin durchgeführt. Ein vorsichtiges und zimperliches Vorgehen in den eigenen vier Wänden führt oftmals zu starken Schmerzen. Um die Schmerzen zu minimieren wurden zwei Haarentfernungsmethoden entwickelt: Das Kalt- und das Warmwachs. Beim Kaltwachs werden sogenannte Kaltwachsstreifen zwischen den Händen gepresst bis sie warm sind. Anschließend drückt man diese auf die gewünschte Stelle. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird der Streifen dann entgegen der Wuchsrichtung der Haare abgerissen. Die Haare werden hierbei mit samt den Wurzeln entfernt. Warmwachs hingegen erfordert etwas Übung. Hier wird das das in Kugelform gekaufte Wachs in der Mikrowelle oder dem Topf erhitzt und anschließend aufgetragen. Hierbei ist besonders auf die Temperatur zu achten um keine Verbrennungen zu erleiden. Anschließend werden die Haare mittels eines Stoffstückes mitsamt der Wurzel herausgezogen. Vorteil von Warmwachs ist das, durch die Wärme bedingte, öffnen der Poren wodurch sich Haare besser entfernen lassen. Zusätzlich haftet das Warmwachs nur an den Härchen und nicht wie beim Kaltwachs an der Haut was Hautirritationen deutlich mindert.

Typ: Durch das Herausreißen kann es je nach Empfinden zu starken Schmerzen kommen. Als Folge wird man jedoch mit einer sehr glatten und gründlichen Haut belohnt.

Dauer: Das Ergebnis hält für mehrere Wochen an und Haare wachsen feiner nach.

Kosten: Das Angebot reicht je nach Anwendungsbereich von 20 (Einzelbereich) bis 180 Euro (Ganzkörperbereich).

Schmerz: Anfangs sehr starke Schmerzen. Durch mehrmalige Anwendung werden die Haare jedoch feiner und die Schmerzen werden weniger.

Enthaarungscreme

Die Enthaarungscreme basiert auf einem Schwefelwirkstoff und vereint gewissermaßen die Vorteile der genannten Haarentfernungsmethoden. Haare werden für längere Zeit entfernt und es ist quasi schmerzlos. Der Wirkstoff destabilisiert das Haar und seine Haarwurzel, was dazu führt, dass die Haare von selbst ausfallen. Nach dem Auftragen und der Einwirkzeit werden die Haare ganz einfach mittels eines Spatels beiseitegeschoben. Hierbei ist besonders die Einwirkzeit zu beachten, da eine zu geringe Einwirkzeit das Ergebnis negativ beeinflussen, eine zu lange Einwirkzeit hingegen zu Hautirritationen führen kann.

Typ: Enthaarungscreme eignet sich für jeden Frauentyp. Leider kann es hierbei zu allergischen Reaktionen kommen, weshalb das Produkt zuvor auf einer kleinen Stelle getestet werden sollte.

Dauer: Die Enthaarung kann bis zu eine Woche anhalten. Es muss also leider oft wiederholt werden.

Kosten: Eine Enthaarungscreme kostet etwa 2 bis 12 Euro pro Tube.

Schmerz: Absolut schmerzlos.

Trimmer

Um die unangenehmen Folgen einer Glattrasur zu vermeiden kann auf einen Trimmer zurückgegriffen werden. Hierbei werden die Haare jedoch nicht entfernt, sondern lediglich gestutzt. Neben der praktischen Rasur erlaubt diese Haarentfernungsmethode zusätzliche Formungen beispielsweise an der Intimzone.

Typ: Ein Trimmer ist für jede Frau geeignet. Er ist besonders schonend für die Haut und einfach zu bedienen.

Dauer: Wie beim Haarschneiden hält auch diese Haarentfernungsmethode vergleichsweise kurz an. Es muss also regelmäßig getrimmt werden.

Kosten: Je nach Ausstattung und Qualität kann ein Trimmer zwischen 20 und 100 Euro kosten. Qualitätsmerkmale sind neben dem verwendeten Material, die Anzahl der Aufsätze und die Akkulaufzeit.

Schmerz: Wie auch beim Rasieren ist das Trimmen grundsätzlich schmerzlos. Dennoch besteht auch hier die Gefahr sich zu schneiden.

Intensed Pulsed Light

Das Intensed Pulsed Light (IPL) ist eine Lasermethode bei der ein Laser Licht in verschiedenen Wellenlängen abgibt. Die Methode sollte jedoch nur von einem Spezialisten durchgeführt werden, da es im schlimmsten Fall zu starken Verbrennungen kommen kann. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen müssen zu Beginn Hautton und Haarfarbe beachtet werden. Um Verbrennungen vorzubeugen weisen Geräte für den Heimgebrauch deutlich geringere Intensitätswerte auf. Durch die geringere Intensität muss die Prozedur mehrmals wiederholt werden.

Typ: Die Intensed Pulsed Light Methode ist eher für helle Hauttypen mit dunklen Haaren geeignet (hoher Kontrast). Besonders helle Haare lassen sich nur schwer entfernen.

Dauer: Durch eine Behandlung beim Arzt kann das Ergebnis mehrere Jahre anhalten. Auch ein Heimgerät ermöglicht ein mehrmonatiges Ergebnis.

Kosten: Für ein solches Intesed Pulsed Light Gerät muss über 250 Euro bezahlt werden.

Schmerz: Grundsätzlich ist auch diese Haarentfernungsmethode völlig schmerzfrei. Bei falscher Anwendung kann es jedoch zu Verbrennungen und deren Folgeschäden kommen.

Zupfen

Handelt es sich nur um wenige Haare die entfernt werden sollen kann man diese ganz einfach zupfen. Am einfachsten lässt sich dies mittels einer einfachen Lupe und einer Pinzette realisieren. Voraussetzung hierfür ist natürlich dass die Haare lang genug sind damit sie erfasst werden können.

Typ: Bei Jedem anwendbar.

Dauer: Die Behandlung hält bis zu mehrere Wochen.

Kosten: Zwischen 5 und 10 Euro.

Schmerz: Da auch hier das Haar mitsamt der Wurzel herausgezogen wird, ist die Haarentfernungsmethode sehr schmerzhaft.

Die besten Haarentfernungsmethoden für das Gesicht

Da im Gesicht kaum Haare entfernt werden müssen kommen neben dem Rasierer die Pinzette und der Laser in Frage. Für die Augenpartien eigenen sich vor allem die Pinzette (für wenige Haare) oder der Augenbrauenrasierer. Beim schmerzfreien Rasieren muss jedoch oft wiederholt werden. Auch ein möglicher Damenbart lässt sich schnell und unkompliziert mit einem Rasierer entfernen. Soll die Haarentfernung dauerhaft sein, so eignet sich vor allem ein Laser zu Behandlung.

Die beste Haarentfernungsmethode für die Bikinizone

Die einfachste Haarentfernungsmethode ist auch hier der klassische Rasierer. Treten hierbei vermehrt Hautirritationen auf oder wird ein langanhaltenderes Mittel gesucht, so kann auf Enthaarungscreme oder den Epilierer zurückgegriffen werden. Sind die Haare dunkel kann auch hier die Laser-Methode verwendet werden.

Die beste Körperenthaarungsmethode

Für eine dauerhafte Lösung empfiehlt sich das Epilieren oder Wachsen. Beide Haarentfernungsmethoden halten etwa drei bis vier Wochen an und neue Haare wachsen deutlich weicher nach. Will man jedoch auf Schmerzen verzichte kann auch hier auf den klassischen Rasierer zurückgegriffen werden.

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