Aknenarben entfernen ++Narbenbehandlung die funktionieren kann++

Aknenarben entfernen


Was wirklich bei Aknenarben hilft
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Viele Menschen haben bereits am eigenen Körper Akneerkrankungen mit entzündeten Pickeln und Pusteln erleben müssen. Gerade junge Menschen in der Pubertät werden hiervon häufig betroffen.

Während bei einigen Betroffenen die Entzündungen restlos ausheilen und keine Aknenarben hinterlassen, bleiben besonders nach schweren Krankheitsverläufen sichtbare krater- bzw. schüsselförmige Male auf der Haut zurück.

Ohne Behandlung verschwinden die Zeichen der Akne meist nicht. Stattdessen prägen sie das Hautbild noch für einen langen Zeitraum. Erschwerend kommt hinzu, dass Aknenarben überwiegend im Gesicht verbleiben und so das Alltagsleben der Betroffenen, ähnlich wie bei schweren psychischen Belastungen, stark beeinflussen.


Wie Aknenarben entstehen & Prävention

Sicherlich gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Problem Aknenarben umzugehen. So sollten akneanfällige Personen bereits frühzeitig vorbeugende Maßnahmen treffen. Die Lösung ist Prävention, um das Entstehen von Aknenarben von vornherein zu verhindern. Sobald sich erste Symptome wie Pickel oder Mitesser zeigen, sollten diese nicht selbst ausgedrückt werden.

Nur so kann die Haut vor selbstgemachten Entzündungsherden geschützt werden. Da der menschliche Körper in schweren Aknefällen die Entzündungsprozesse der Haut kaum selbst steuern kann, ist eine möglichst frühe medizinische Behandlung der Akne zu empfehlen.

Um so der Bildung von Narben durch Entzündungen der Haut oder von Haarfollikeln erfolgreich zu begegnen, sollte der Rat eines Facharztes eingeholt werden. Häufig hilft dann schon die Anwendung spezieller Salben, Cremes oder Gels, um Aknenarben erst gar nicht entstehen zu lassen.


Aknenarben entfernen oder glätten

Häufig reichen Cremes oder Medikamente zur Behandlung nicht mehr aus. Jetzt sind Hautprofis gefragt, wenn die Narben beispielsweise zu groß oder zu stark eingesunken sind. Meist wird versucht, Aknenarben zu nivellieren (glätten) oder abzuschleifen. 

Die verschiedenen Möglichkeiten zur Entfernung sind:

  • Schleifbehandlungen
  • Chemisches Peeling
  • Lasertherapie
  • Unterspritzung
  • Vereisung
  • Operativer Eingriff Element

Schleifbehandlungen bei Aknenarben

Schleifbehandlungen werden durchgeführt, wenn hypertrophe Aknenarben oder Narben mit scharfen Kanten entfernt oder geglättet werden sollen. Mit speziellen Geräten werden die oberen Areale der Haut angeschliffen, um die Narbentiefe zu verringern und der Haut ein deutlich feineres Aussehen zu verleihen. Unterschieden wird zwischen den Methoden Dermabrasion und Microdermabrasion.

  • Dermabrasion
  • Microdermabrasion

Dermabrasion

Die Dermabrasion wird überwiegend bei scharfkantigen, großflächigen Aknenarben angewendet. Mithilfe spezieller Glas-, Kristall- und Sandstrahlgeräte wird überschüssiges Narbengewebe entfernt und Narbenränder werden angeglichen. Vor der Behandlung spritzt der Arzt ein Lokalanästhetikum, um zu heftige Schmerzen zu vermeiden. Während der anschließenden Heilphase kann die Haut über mehrere Wochen gerötet sein. In dieser Übergangsphase sollte zwingend auf Sonneneinstrahlung verzichtet werden.

Chemisches Peeling bei Aknenarben

Chemisches Peeling eignet sich optimal zur Behandlung atropher Narben. Durch Glätten der Narbenränder wird das Hautbild geebnet. Die Methode bedient sich beim Peeling einer Säurelösung, um die äußeren Hautzellen zu zerstören und abzulösen, sodass sich neue Haut bilden muss. 

Es werden drei Arten von chemischen Peelings für Aknenarben entfernen unterschieden:

  •  Oberflächliches Peeling
  •  Mitteltiefes Peeling
  •  Tiefes Peeling

Oberflächliches Peeling

Bei dieser Behandlungsmethode zum Aknenarben entfernen wird die Oberfläche der Haut mit Fruchtsäure behandelt. Dabei entstehen keine Nebenwirkungen. Die Präparate gibt es in Konzentrationen von 12 %, 40 % oder 70 % Säureanteil, je nachdem, ob die Anwendung zuhause erfolgt, von einer Kosmetikerin durchgeführt wir oder von einem Hautarzt.

Dabei gilt, dass die Hautschichten umso tiefer abgetragen werden, je stärker die Konzentration der Fruchtsäure ist. Für einen sichtbaren Behandlungserfolg sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Mitteltiefes Peeling

Bei einem mitteltiefen Peeling zur Entfernung von Aknenarben kommt der Wirkstoff Trichloressigsäure mit einer Konzentration von ca. 30 % zur Anwendung. Leider ist diese Methode etwas schmerzhaft, so dass mit anschließenden Ausfallzeiten gerechnet werden muss. Der Erfolg stellt sich bereits in den folgenden 10 Tagen in Form einer sichtbaren Hauterneuerung ein.

Tiefes Peeling

Ein tiefes Peeling sollte nur von einem erfahrenen Facharzt vorgenommen werden. Indem mit Phenol in tiefere Hautschichten vorgedrungen wird, kommt es zu deutlichen Veränderungen. Nebenwirkungen durch toxisches Einwirken auf Leber, Herz und Nieren können nicht ganz ausgeschlossen werden.

Aknenarben entfernen mit Lasertherapie

Die Lasertherapie eignet sich sowohl für atrophische Narben wie für hypertrophe Aknenarben. Bei dieser Methode werden die Aknebakterien durch Sauerstoffradikale zerstört und die oberste Hautschicht wird sanft abgetragen, woraufhin die Haut ihren natürlichen Selbstheilungsprozess aktiviert. Der Erfolg ist ein straffes Bindegewebe und eine wieder ebenmäßige Haut.

Unterspritzung

Bei dieser Methode werden atrophe Aknenarben mit Hyaluronsäure unterspritzt und so die unebenen Stellen übergangsweise wieder aufgebaut. Dies ist aber nicht von Dauer, da der Körper die Säure nach und nach wieder abbaut. Hypertrophe Aknenarben werden hingegen mit Kortison unterspritzt. Die Wirkung ist der dauerhafte Abbau von Narbengewebe, wodurch die Erhebungen kleiner werden.

Vereisung

Das Gewebe der Aknenarben wird bei dieser Form der Behandlung mit flüssigem Stickstoff bei minus 180 Grad vereist. Dabei stirbt das Narbengewebe ab und macht Platz für einen anschließenden operativen Eingriff.

Operativer Eingriff

Ein operativer Eingriff in Form einer Hauttransplantation ist oft der letzte Ausweg, zum Aknenarben entfernen. Dieser elementare Eingriff ist sehr aufwendig und wird nur durch einen enormen Leidensdruck der betroffenen Person gerechtfertigt.

Entstehung und Ursachen von Aknenarben

Ob und wie ausgeprägt Narben im Gesicht entstehen, hängt neben vielen Ursachen wesentlich vom jeweiligen Hauttyp wie auch vom Alter der Haut ab. Nach einer überstandenen Akne verhält sich die Regeneration der Haut umso schwächer und langwieriger, je älter sie ist.

Ursachen für Aknenarben sind Entzündungen oder Verletzungen, die dem natürlichen Aufbau der Haut schaden und tiefe Spuren hinterlassen. Zudem wird das Entstehen häufig durch eine falsche Behandlung begünstigt. Dies kann das Ausdrücken von Pickeln mit ungewaschenen Händen sein oder das Eindrücken von Bakterienherden in die tieferen Schichten der Haut.

Der Körper der betroffenen Person bekämpft zwar die Akne und ersetzt die ursprüngliche Gewebestruktur durch Ersatzgewebe. Allerdings ist dieses nicht so gut durchblutet, wie unverletzte Haut und sticht dementsprechend unschön hervor. Bei dem entstehenden Narbengewebe spricht man dann von Aknenarben, also von Narben, die stets sichtbar erhalten bleiben.

Eine Faustregel besagt: Die Wahrscheinlichkeit, das sichtbare Aknenarben verbleiben, ist um so größer, je tiefer die Entzündungsherde sitzen.

Folgen von Aknenarben für die Haut

Aknenarben sehen nicht nur anders aus, als die umliegende Haut. Es besteht auch die Gefahr, das sich im Narbengewebe ständig neue Schweißdrüsen bilden. Nachteilig ist auch, dass an den Narbenstellen keine Haare mehr wachsen können.

Hinzu kommt, dass sich in dem Gewebe von Aknenarben kaum elastische Fasern befinden mit dem Resultat, dass die Haut nur noch verhärtet wahrgenommen werden kann. Auch die Feuchtigkeitsregulierung ist extrem beeinträchtigt, da die Versorgung mit Feuchtigkeit und die Durchblutung an einer Narbe geringer sind.


Verschiedene Formen von Aknenarben

Narben haben unterschiedliche Ausprägungen, Verhärtungen, Formen und Farben. Dies trifft auch auf Aknenarben zu, bei denen zwischen zwei generellen Ausprägungen, den atrophen und hypertrophen Narben und den Keloiden, einer vereinzelt möglichen wucherungsähnlichen Form, unterschieden wird.

Atrophe Narben

Atrophe Narben werden oft auch Eis-Pickel-Narben genannt, da sie wie ein Loch aussehen, dass in die Haut eingestanzt wurde. Sie entstehen, wenn Wunden nicht sauber abheilen und für das zerstörte Gewebe zu wenige Bindegewebsfasern gebildet werden. Die Narben wirken im Vergleich zur umliegenden gesunden Haut sichtbar tiefergelegt und eingesunken. Sie sehen aus wie kleine Grübchen.

Hypertrophe Narben

Hypertrophe Aknenarben entstehen an Stellen, an denen sich entzündete Pickel befunden haben, für deren Heilung der Körper der betroffenen Person sogenanntes minderwertiges Gewebe aufgebaut hat. Dieses hat eine andere Struktur, als das gesunde Hautgewebe.

Da zu viel neues Gewebe gebildet wird, wirkt es dicker und zeichnet sich im Vergleich zur umliegenden gesunden Haut durch eine überschießende Wölbung aus. Solange sich die Narbe nicht über den Ort der Entzündung hinaus ausbreitet, ist sie hypertroph.

Keloide - unkontrolliert wuchernde Narben

Wuchert eine Narbe, anders als die hypertrophe Form, unkontrolliert weiter über den Ort der Entzündung hinaus, so dass andere Hautbereiche mitbetroffen werden, liegt eine Störung der Wundheilung vor, die Keloid bezeichnet wird. Zwar ist diese Narbenform überwiegend nach Verätzungen oder Verbrennungen zu beobachten, kann aber in Einzelfällen auch nach einer Akne auftreten.


Narbenbehandlung mit Salben, Cremes oder anderen Helfern bei Aknenarben

Das Aknenarben entfernen kann je nach Lage und Ausdehnung für die Betroffenen Personen ein kosmetisches Problem darstellen, das schlechtestenfalls gesundheitliche Beschwerden zur Folge hat. Um dem entgegenzuwirken, kennt die kosmetische Medizin verschiedene Methoden der Narbenbehandlung. Wenn die Aknenarben nicht zu sehr ausgeprägt sind, bietet sich eine Behandlung mit Salben, Cremes oder Peelings an.

Dies ist sicherlich die kostengünstigste und zugleich risikoärmste Form zu Laibe zu rücken. Die meisten Narbensalben und Narbengels enthalten Wirkstoffe wie Vitamine, Kortison oder Östrogene. Häufig sind auch Allantoin oder Dexpanthenol enthalten. So können sich die Narbenstellen besser in das Gesamtbild der Haut integrieren,  indem durch die Behandlung mit Salben die Durchblutung angeregt und die Haut geschmeidiger wird.

Entsprechend unterstützen die enthaltenen Wirkstoffe den Heilungsprozess der Haut, indem sie dafür sorgen, dass sich die Aknenarben mit der Zeit verkleinern und flexibler und blasser werden. In etwas härteren Fällen hilft oft ein professionelles Peeling durch den Hautarzt. Wichtig bei der Auswahl der passenden Salbe ist, darauf zu achten, dass diese nicht komedogen ist, also nicht die Poren verstopft.

Massage mit Salbe oder Gel

Eine gute und ggf. wirksamere Alternative zum normalen Einsalben ist eine Massage mit Salbe oder Gel. Diese Möglichkeit ist gegenüber anderen Verfahren zur Aknenarben Entfernung vergleichsweise einfach, bequem und kostengünstig. Zudem kann sie von den betroffenen Personen selbst zuhause durchgeführt werden.

Die Kombination aus den Wirkstoffen in den Salben mit dem Effekt der Massage trägt zusätzlich zur besseren Durchblutung der Haut und der Geschmeidigkeit des Narbengewebes bei.

Dieses Video zeigt ein Narben Gel welches verschreibungspflichtig ist.


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